Der Weg zum Haus

Das Projekt Hausbau, wo fängt man da nur an zu erzählen?

Warum tut man sich diesen Stress an? Denn schon bevor der erste Stein gesetzt wird oder abgerissen wird gibt es viele Fragen und somit vorprogrammierten Stress.

Unsere Gründe sind ganz unterschiedlich
– Miete sparen und lieber für etwas eigenes ausgeben
– Endlich ein Garten haben für Stella unseren Hund und hauptsächlich das Madeleine sich in der Sonne wälzen kann…denn unser Balkon ist nicht sehr gross mit wenigen Sonnenstunden
– Mehr Platz zum leben und für unsere Hobbies

Wie fängt man an? Man hat warscheinlich schon als Kind den Traum vom Haus/Villa Palast und alles soll neu und toll und state-of-the art sein.
Wir sind also wie viele durch Neubaugebiet geschlendert, haben uns Musterhäuser angesehen oder Zeitschriften gewälzt und Ideen gesammelt.

Parallel ist man dann auf der Suche nach dem passenden Grundstück.
Doch wie sieht das passende Grundstück aus?
– Lage (Neubaugebiet, Altbaugebiet, an welcher Strasse, Sackgasse, Spielplätze, Feldnähe usw
– Ausrichtung (Man vergesse nicht die Priotität von Madeleine von vielen Sonnenstunden )
– Größe
-….

Für uns hiess es am liebsten ein großes aber nicht zu großes Grundstück so das ein Haus mit Doppelgarage oder Garage + Stellplatz drauf passt. Mit Südlicher Gartenausrichtung und am besten in der Nähe des Feldes um unser Gassigehen und Joggen/Fahrradfahren ohne Aufwand betreiben zu können. Und das am besten in unserem Ort, da unsere Stella jeden Tag zu Oma und Opa in den “Hundekindergarten” gebracht wird.

Ich neh schon eins vor weg – wir sind Anspruchsvoll, wahrscheinlich zu anspruchsvoll…was man vllt schon am Grundstück sieht
Unser Geschmack? Ich würde ihn als minimalistisch modern bezeichnen…daher war unser Traumhaus ein Cubus, Pultdach oder Atikadach Haus schlicht modern mit viel Glas und klaren kantigen Linien.

Auf dem Maimarkt Gelände haben wir dann Büdenbender mit dem Verkaufsbüro USKIT gefunden. Das Haus sah super aus, Geschmack hat gepasst und das Angebot auch.
1 Jahr wollte uns USKIT unterstützen ein passendes Grundstück zu finden und parallel das passende Haus zu entwerfen…und das nur für 400€ Pauschale und nicht wie bei anderen ein Knebelvertrag über 10% der Hausbausumme.

Nach einer Werksbesichtigung waren wir begeistert und wussten das könnte klappen.

Lasst mich das Thema USKIT Zusammenfassen:
– Uns wurde leider kein passendes Grundstück angeboten von USKIT…nach unserer Meinung wurde nicht aktiv gesucht aber wir sind auch sehr Anspruchsvoll
– Wir haben ein Grundstück gefunden, dies hatte Vorteile (Sackgasse, direkt am Feld, Groß genug, Südausrichtung) aber mehrere Haken…zu Teuer, Lärmschutzwall von 140qm (den wir natürlich mitbezahlen mussten),
kleine Einfahrt (2,25m), keine Erlaubnis den Wall abzutragen und die Garage zu integrieren usw. Und die Autobahn war in unmittelbarer Nähe.

Nach mehrmaligen Haus umplanen (ich glaube wir hatten 4-5 verschiedene Hausversionen) haben wir nach langem hin und her einen Preis bekommen…und bei dem sind wir fast umgefallen…160.000€ für das Grundstück und ca 500.000€ für das Haus mit Keller und Garage, aber ohne Garten, Hof, Inneneinrichtung…hier wären dann noch einmal 100.000€ nötig gewesen für ein kleines 150qm Haus…

Daher haben wir Büdenbender nach einem Jahr abgesagt unsere Pauschale bezahlt und uns weiter auf die suche gemacht.

Grundstücke bei uns sind schwer zu finden
– Entweder sie sind weg, die übrig gebliebenen (3) will man nicht
– sie gehören alten Einheimischen und die verkaufen nicht, da es sonst heissen könnte “die Leute meinen ich brauche Geld”
– sie gehören alten Einheimischen und die verkaufen nicht, denn das Enkelchen könnte es vllt ja mal brauchen
– Neues Baugebiet dauert sicher noch um die 10Jahre

Daher kommt nun die Alternative zwei ins Spiel…ein altes Haus neu aufmöbeln und Leben einhauchen. Dies war für uns übrigens noch vor zwei Jahren undenkbar ein
“gebrauchtes” Haus zu kaufen. Wenn man mit der Realität konfrontiert wird ändern sich auch die Prioritäten :)

Doch wenn man schon diesen Schritt geht dann muss auch alles passen. Größe, Lage, Preis, Aufteilung und Möglichkeiten. Unseren Stil im Ausbau muss es nicht unebdingt treffen,
das ist ja fast unmöglich. Daher schreckt uns eine aufwändige Sanierung nicht ab. Wir möchte trotz dallem, dass das Grundgerüst für uns passend ist.

Nach einigen Fehlschlägen haben wir dann doch unser Traumhaus gefunden…

Nun gingen die Gespräche los:
– Architekt:                          Was kann man ändern, was muss gemacht werden, was wird es kosten.

(Wir arbeiten hier mit Herrn Kammer und Maga von GMP in St. Leon-Rot zusammen. Die ihr Hauptaugenmerk auf Ökologisches Bauen und Sanieren gelegt haben http://www.gmpartner.de/)

– Energieberater:               Was muss gemacht werden, ist das Haus okay usw.

– Finanzberater:                 Was wird uns der Spass kosten und welche konditionen bekommen wir

Am Ende hat aber alles auf dem Papier gepasst.

Die Bank hat zugestimmt, der Notar den Vertrag aufgesetzt, wir unterschrieben…